Aktuelles/Infos



Liebe Mitglieder,


es ist wieder soweit!
2022 wird ein neuer Betriebsrat gewählt.

Auch wir wollen wieder die Interessen unserer
Kolleginnen und Kollegen durchsetzen und vertreten.
Dazu treten wir mit einer eigenen Liste an.

Wer Interesse hat sich als Betriebsratsmitglied auf unserer
Liste aufstellen zu lassen, kann sich gerne persönlich oder
via Email bis spätestens September 2021 an uns wenden.

b.wiemann@nahvg-halle.de
a.braeutigam@nahvg-halle.de
f.schmidt@nahvg-halle.de
s.lochmann@nahvg-halle.de
k.ruehl@nahvg@halle.de

Bei Fragen oder Anregungen stehen wir euch gern zur Seite!
Mit besten Grüßen,
Euer Ortsgruppenvorstand der NahVG Halle!









Liebe Kolleginnen u. Kollegen!
Dieses Jahr ist für uns und vor allem für euch ein Besonderes! Tarifauseinandersetzungen auf gleich drei, bzw. vier Tarifebenen. Bundesweiter Rahmentarifvertrag mit dem VKA, Tarifverhandlungen zum TVöD, TV-N-Verhandlungen mit den KAVen der Bundesländer und Tarifverhandlungen mit TV-N-angelehnten Betrieben!


Als ob das nicht schon genug Stress und Unruhe für euch bedeuten würde, haben wir es alle mit einer Widrigkeit zu tun, deren Verlauf für uns noch weniger einschätzbar ist als die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber: Die Pandemie!


Wir wissen, dass es in Zeiten wie diesen nicht einfach ist eure berechtigten Forderungen unter den gegebenen Umständen vor den Arbeitgebern und auch in der Öffentlichkeit unter Einsatz von Arbeitskampfmaßnahmen zu rechtfertigen. Eure Berufsgruppe ist „systemrelevant“ und schon allein aus diesem Grund ist die Aufmerksamkeit, die Ihr damit erzeugt, richtig und gut.


Am 29.09.2020 habt Ihr mit den ersten Arbeitskampfmaßnahmen dieser Tarifrunden in ganz Deutschland bewiesen, wie wichtig es ist die beruflichen Interessen, auch in Zeiten wie diesen, gemeinsam zu vertreten!

Das habt Ihr bravourös gemeistert!


Dafür möchten wir uns bei allen Mitgliedern und Amtsträgern recht herzlich bedanken! Das hat auch unter Pandemiebedingungen echt gut geklappt!


Ganz besonderer Dank gilt vor allem den Kolleginnen und Kollegen, welche in ihrer „Freizeit“ administrative Aufgaben übernommen haben, obwohl sie sich eigentlich in „Frei“ bzw. „Urlaub“ befanden.


Dafür gilt euch Allen unser herzlichster Dank!

IHR seid der Nahverkehr!

V.i.S.d.P.:  Gerhard Martin, stellv. Vorsitzender, Detlef Gummersbach Haus Longericher Str. 205 50739 Köln




Liebe Mitglieder,

morgen am 29.09.2020 wird der Betrieb

im Zeitraum von 03.00 Uhr – 12.00 Uhr bestreikt.
Auch wir haben eine Streikfreigabe vom DBB und der NahVG erhalten und werden streiken! Wir streiken nicht mit Ver.di sondern stellen unsere eigenen Forderungen!


Unsere Kollegen sind jeweils ab 03.00 Uhr in den Betriebshöfen BB1 und BB3 ( BB3 bis 06.00) sowie ab circa 06.30 Uhr am Riebeckplatz. Kollegen welche nach 12.00 Uhr Feierabend haben, tragen bitte ihre Dienstkleidung!


Alle Kollegen welche ab 12.00 Uhr Dienstbeginn haben, gehen bitte ganz normal zu ihren Ablösepunkten und melden sich gegebenenfalls in der Ausfahrt. Ihr könnt auch vor Dienstbeginn in der Ausfahrt anrufen, falls ihr aus den Betriebshöfen ausfahren müsst.


Da häufig diesbezüglich Unklarheiten bestehen nochmal zur Information, ihr seid für diesen Tag finanziell über die Gewerkschaft abgesichert!

Lasst euch bitte nicht von anderen Kollegen verunsichern!
Über eure Unterstützung würden wir uns sehr freuen!
Bei Fragen stehen wir euch gern zur Seite!

euer Ortsgruppenvorstand


Streikausweis
Für den Fall aller Fälle...
Streikausweis.pdf (45.39KB)
Streikausweis
Für den Fall aller Fälle...
Streikausweis.pdf (45.39KB)




Die Schnellansicht:


Liebe Mitglieder,

Da es am Dienstag, den 29.09.2020 zum Streik kommt, beachtet bitte folgendes:


  • meldet euch bei Dienstbeginn in den Betriebshöfen bei unseren Streikleitern.
  • bei Dienstbeginn auf Strecke meldet euch bitte ebenfalls in den Betriebshöfen
  • Kollegen welche sich beteiligen möchten, bedenken bitte die Wetterlage und bringt nach Möglichkeit ausreichend Essen und Trinken mit
  • Bitte bringt euren Mitgliedsausweis und eure Kontodaten mit. Wer den Streikausweis ausgedruckt hat, bringt ihn bitte ausgefüllt mit. Wer keinen hat, bekommt ihn vor Ort von unseren Kollegen.
  • Den Anweisungen der Streikleiter und den Kollegen der Streikleitung ist bitte Folge zu leisten.

Des Weiteren möchten wir euch bitten, regelmäßig eure E-Mails einzusehen. Auf unserer Webseite findet ihr auch aktuelle Informationen. Die Streikzeiten liegen noch nicht vor, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben!


Euer Ortsgruppenvorstand


Tarifrunde 2020
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
der Kommunale Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV) und die Gewerkschaft Ver.di haben die Tarifverhandlungen aufgenommen. Wenn wir (NahVG) Tarifverhandlungen mit dem KAV führen könnten , wären das unsere Forderungen:


- Der Jahresgrundurlaub ist für alle Beschäftigten einheitlich auf 30 Arbeitstage festzulegen. Eine Altersstaffelung bzw. die Mitgliedschaft in einer bestimmten Gewerkschaft darf nicht Kriterium für die Bemessung des Urlaubs der Beschäftigten sein.


- Wir fordern eine Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich für alle Beschäftigten.
1. Die Dienstzeit entspricht der Arbeitszeit. Das bedeutet die Abschaffung der unbezahlten Wendezeiten und Blockpausen im Fahrdienst.
2. Die Zeitzuschläge müssen wieder eingeführt bzw. erhöht werden:
Nachtarbeit – 30%, Samstagarbeit – 20%, Sonntagarbeit – 30%, Feiertagarbeit – 40% und Arbeit am 24.12. und 31.12. – 35%.

- Überstundenzuschläge müssen entsprechend der individuellen Einstufung in der Entgelttabelle des jeweils betroffenen Beschäftigten erfolgen.


- Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, so gilt die an diesem Tag zu erbringende Arbeitszeit als geleistet.


- Wir fordern ein tagesaktuelles Arbeitszeitkonto (AZK) und die Selbstbestimmung beim Abbau.


- Nachtarbeit ist eine besondere Belastung und muss entsprechend honoriert werden. In Anbetracht dessen fordern wir:
1. Als Nachtarbeit ist die in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr geleistete Arbeit zu definieren.
2. Geleistete Nachtarbeitsstunden, welche die Bedingung “110 Arbeitsstunden = 1 Tag Zusatzurlaub im Kalenderjahr“ nicht erfüllen, dürfen mit dem Jahreswechsel nicht verfallen. Diese müssen voll anrechenbar ins neue Kalenderjahr übernommen werden. Die Festlegung einer Obergrenze von 4 Tagen Zusatzurlaub im Kalenderjahr erachten wir als ungerecht und unbedarft. Hierfür fordern wir deren Abschaffung.
3. Der Anspruch auf Zusatzurlaub für geleistete Nachtarbeit besteht für alle Beschäftigten.


Auf die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit wurde und wird von Seiten des Arbeitgebers nicht ausreichend reagiert. Das hat Auswirkungen auf die Physiologie, Psychologie und das soziale Umfeld der Beschäftigten. Wir fordern den Arbeitgeber deshalb ausdrücklich auf, diesem Umstand entgegenzuwirken und somit die Leistungen der Beschäftigten entsprechend zu würdigen.


Wir sind uns bewusst, dass Tarifverhandlungen ein kompliziertes, komplexes und arbeits- und zeitintensives Unterfangen sind. Dennoch vertreten wir die Auffassung, dass das Wesentliche nicht aus den Augen verloren werden sollte.











nahvg.unservorteil.de


Flyer als PDF
zum runterladen
rechtsschutz.pdf [1.6 MB]